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Veranstaltungsreihe SAC
Die Alpen wurden nicht auf-,
sondern abgetürmt

Dehnen, schieben, ziehen, abtauchen, abreissen, zurückrollen, auftauchen, abtragen – das grosse Drama in der Tiefe.

Berge
SAC Flyer

Die Sektion Bern des SAC präsentiert zusammen mit dem Alpinen Museum der Schweiz eine vierteilige Vortragsreihe über die moderne Sicht auf die Entstehung
der Alpen, die sich an natur- und berg­interessierte Menschen, aber auch an Studierende und Geologen richtet. Refe­rent ist Dr. Jürg Meyer, Köniz.

Die Bildung der Alpen ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. In den letzten Jahrzehnten wurden bedeut­ende neue Erkenntnisse gewonnen. Gleichzeitig sind veral­tete oder falsche Vorstellungen über grund­legende Prozesse der Alpenbildung noch weit verbreitet – sogar in aktuellen Schulbüchern. Höchste Zeit, hier Abhilfe zu schaffen!

Die Alpen wurden nicht auf-, sondern abgetürmt
Mittwoch, 22. Februar 2017, 19.30 Uhr
Eintritt frei, Kollekte

Neu im Kirchgemeindehaus Calvin, Marienstrasse 8, Bern (3 Min. vom alps)

Vor dem Vortrag wird im Restaurant las alps ab 18:00 ein Suppenznacht angeboten. So können Sie ein einfaches Hüttenznacht nach der Arbeit mit der geistigen Nahrung kombinieren.

Mehr erfahren | Zu den weiteren Vorträgen der Reihe


Wasser unser ǀ Dialogische Führung
Die Autorin

Von Fakten und Fiktion: Ruth Schweikert über ihre Mitarbeit bei «Wasser unser»

 

Ruth Schweikert

Mit «Wasser unser» hat sich Ruth Schweikert auf ein spartenübergreifendes Projekt eingelassen: Forschung verbindet sich mit Funktion, literarische Texte werden in den Raum übertragen und in die Szenografie einer Ausstellung integriert. Was hat die Autorin zur konzeptionellen und literarischen Mitarbeit an «Wasser unser» motiviert? Welche Rolle können literarische Verfahren im Zusammenhang mit dem Klimawandel für die Bewusstseinsbildung und Handlungsmotivation übernehmen. Oder plakativ: Kann Literatur etwas, was Wissenschaft nicht kann?
 
Dienstag, 28. Februar 2017, 18.00 Uhr
Museumseintritt plus CHF 5.–


Wasser unser ǀ Podiumsdiskussion
Streit ums Wasser

Fischer, Gemüsebauern oder Golfer – wer sitzt bei Wasserknappheit am längeren Hebel?

Ruth Schweikert

In Zeiten der Wasserknappheit werden auch in der Schweiz unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander treffen. Dies dürfte auf regionaler Ebene zu heftigen Debatten führe. Buhlen dereinst Stromproduzenten, Landwirtinnen, Touristiker und Landschaftsschützerinnen um das Wasser in der Schweiz? Wie werden die Konflikte in wasserarmen Regionen bereits heute gelöst? Gibt es Best-Practice-Beispiele? Vertreter aus Landwirtschaft, Fischerei, Forschung und Versicherungswesen diskutieren mit Kaspar Meuli (Kommunikation, Oeschger-Zentrum für Klimaforschung (OCCR)).

Einführung
Landwirtschaft und Klimawandel: Wird das Wasser für Bauern knapp?
Jürg Fuhrer, landwirtschaftliches Forschungszentrum Agroscope und Oeschger-Zentrum für Klimafordschung
Wie das Südtirol lernte, mit knappen Wasserressourcen zu leben
Andreas Zischg, Mobiliar Lab für Naturrisiken am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung

Auf dem Podium diskutieren:
Michael Moser, Moser Gemüse, Kerzers | Gemüseproduzenten-Vereinigung GVBF
Thomas Vuille, Fischereiinspektor des Kantons Bern
Jürg Fuhrer, Landwirtschaftliches Forschungszentrum Agroscope
Andreas Zischg, Mobiliar Lab für Naturrisiken, Universität Bern

Moderation:
Kaspar Meuli, Oeschger-Zentrum für Klimaforschung

Eine Podiumsdiskussion mit Einführung
Donnerstag, 2. März 2017, 19.00 Uhr
Eintritt frei


Wasser unser ǀ Dialogische Führung
Der Klimaforscher

Der Klimawandel findet statt:  Martin Grosjean über das Handeln und Anpassen.

 

Martin Grosjean

«Aus wissenschaftlicher Sicht wird nicht mehr diskutiert. Der Fall ist klar: Der Mensch beeinflusst das Klima mit einer viel zu hohen Konzentration an Treibhausgasen. Der Klimawandel findet bereits statt. Was heute ein extremes Wetterereignis ist, das alle fünfzig oder hundert Jahre eintritt, wird in Zukunft alle drei bis fünf Jahre auftreten. » Martin Grosjean, Direktor des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern (OCCR) ist einer der Wissenschafter, die in der Ausstellung «Wasser unser» Klartext reden. An welche Gegebenheiten werden wir uns seiner Meinung nach gewöhnen müssen? Wo liegen unsere Handlungsoptionen? Und welche Rolle spielt die Wissenschaft, wenn es darum geht, vom Wissen zum Handeln zu gelangen?
 
Martin Grosjean forschte nach dem Studium der Geografie, Biologie und Geologie zunächst in Kanada, den USA und Chile und war geschäftsführender Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Klima. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit dem Klimawandel in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Dienstag, 7. März 2017, 18.00 Uhr
Museumseintritt plus CHF 5.–


Veranstaltungsreihe SAC
Das Matterhorn von unten
und von innen

Ein exotischer Migrant aus Afrika erzählt seine Geschichte – stellvertretend für viele grosse Alpenberge.

Kissenlava Rimpfischhorn
SAC Flyer

Die Sektion Bern des SAC präsentiert zusammen mit dem Alpinen Museum der Schweiz eine vierteilige Vortragsreihe über die moderne Sicht auf die Entstehung
der Alpen, die sich an natur- und berg­interessierte Menschen, aber auch an Studierende und Geologen richtet. Refe­rent ist Dr. Jürg Meyer, Köniz.

Die Bildung der Alpen ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. In den letzten Jahrzehnten wurden bedeut­ende neue Erkenntnisse gewonnen. Gleichzeitig sind veral­tete oder falsche Vorstellungen über grund­legende Prozesse der Alpenbildung noch weit verbreitet – sogar in aktuellen Schulbüchern. Höchste Zeit, hier Abhilfe zu schaffen!

Die Alpen wurden nicht auf-, sondern abgetürmt
Mittwoch, 8. März 2017, 19.30 Uhr
Eintritt frei, Kollekte

Neu im Kirchgemeindehaus Calvin, Marienstrasse 8, Bern (3 Min. vom alps)

Vor dem Vortrag wird im Restaurant las alps ab 18:00 ein Suppenznacht angeboten. So können Sie ein einfaches Hüttenznacht nach der Arbeit mit der geistigen Nahrung kombinieren.

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Wasser unser ǀ Kultur am Wasser
Wie schmeckt Wasser?

Eine Degustation im Pumpwerk Schönau

Pumpwerk Schönau

Leitungswasser, Aare-Wasser, stilles Tafelwasser, Mineralwasser: Das scheinbar alltägliche, neutrale Allerwelts-Getränk Wasser hat je nach Herkunft, Bearbeitung oder Zusammensetzung eine völlig andere Geschmacksnote. Gute Wasser sind alle hell und durchsichtig – trotzdem riechen sie ganz unterschiedlich. Wir machen den Test. Unter fachkundiger Anleitung von Dr. Raphael Pfarrer, Präsident Slow Food Bern, erleben Sie eine nur scheinbar alltägliche Sinneserfahrung in ungewohnter Umgebung: Wir führen Sie in das Pumpwerk Schönau, von dem aus der Wasserverbund der Region Bern über 200 000 Menschen mit 67 Millionen Litern Trinkwasser pro Tag versorgt.
 
Wasserdegustation im Pumpwerk Schönau
Donnerstag, 6. April 2017, 18.00 Uhr
Eintritt: Fr. 18.–/15.–
 


Wasser unser ǀ Podiumsdiskussion
Können wir den Kurs noch ändern?

Ein «Wissenschaftscafé» über die Zukunft

Wissenschaftscafé

Wie wird die Verfügbarkeit von Wasser die gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen? Wie gehen wir mit den Negativszenarien der KlimaforscherInnen und HydrologInnen um? Was macht uns Hoffnung? Weshalb klafft unser Wissen über den Klimawandel und unser Handeln weit auseinander? Welche Zukunft wünschen wir uns? Und was tun wir dafür?
 
Das  Wissenschaftscafé von «Science et Cité»  widmet  sich  aktuellen  wissenschaftlichen  und  gesellschaftlichen  Fragen  und  ermöglicht  einen  direkten  Dialog  zwischen  Publikum  und  Expertinnen und Experten. Geleitet  von  professionellen  Moderatoren,  aber  ohne  lange Referate  hören  Wissenschaftler  und  Publikum  einander  zu  und  tauschen  ihre  Sichtweisen  und  Fragen  aus. 
 
Die Diskussionsrunde:
Dr. Karin Ammon, Geschäftsleiterin ProClim, Bern
Dr. Robert Tobias, Oberassistent des Lehrstuhls für Sozialpsychologie, Institut für Psychologie, Universität Zürich
Prof. Dr. Rolf Weingartner, Ordinarius am Geographischen Institut und Leiter Unit Hydrologie, Universität Bern
Moderation: Barbara Keller, Kuratorin im Alpinen Museum der Schweiz, Bern
 
Ein Gespräch über die Zukunft mit Science et Cité
Montag, 1. Mai, 17.30 – 19.00, Orell Füssli im Loeb
Eintritt frei


Wasser unser ǀ Kultur am Wasser
Zeitgenössischer Tanz im Kraftwerk

Die JuWie Dance Company zeigt «Wasser Marsch» im Kraftwerk Matte

Kraftwerk Matte

Was geschieht, wenn kein Wasser mehr da ist? Wenn der Mangel an Trinkwasser jeden Gedanken bestimmt? Ist es dann still? In «Wasser Marsch (Cocktail – ungeklärt)» verhandelt die JuWie Dance Company aus Dresden mit den Mitteln des Tanzes grosse internationale Wasserthemen: Verschmutzung, Verschwendung, Verkauf von Rechten zur Nutzung von Wasserquellen, Ausbeutung.
Für diese physische Zukunftsvision laden wir Sie in die stimmungsvolle Kulisse des Kraftwerks Matte ein, in welchem pro Jahr Strom aus Wasserkraft für 1 750 Haushalte produziert wird.
 
Konzept: kurz&lang JuWie Dance Company
Choreografie: Jule Oeft
Tanz: Wiebke Bickhardt, Vera Ilona Stierli, Jule Oeft
Musik: Daniel Williams

Zeitgenössischer Tanz im Kraftwerk
Donnerstag, 11. Mai 2017, 20.00 Uhr
Eintritt: Fr. 18.–/15.–
 


 

Interne Seite:

 

Alpines Museum der Schweiz
Helvetiaplatz 4
3005 Bern
+41 31 350 04 40
info@alpinesmuseum.ch

Di 10.00 – 20.00 Uhr
Mi – So 10.00 – 17.00 Uhr
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Interne Seite:
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